top of page
Schwarz / Weiß Foto der 50iger mit der mit alten Autos , Lkw´s und Bullys.

Unsere Geschichte

Seit 1948 ist Gustav Degener GmbH & CoKG ein vertrauenswürdiger Name in der Branche. Unser Engagement für Qualität und Kundenzufriedenheit hat uns zu einem führenden Unternehmen gemacht.

Ein Dortmunder wie Du und ich

Sie kamen zerlumpt, verlaust, entnervt und ernüchtert.

Zu zehntausenden nach und nach. Die Männer, die aus dem Kriege nach Hause kamen, suchten in dem Steinhaufen, der einst Dortmund war, das Haus in irgendeiner Straße, das für sie den Begriff „Heimat" verkörperte. Und die Menschen, die sie in dumpfen, ausgebrannten Herzen dennoch liebten. Die ihnen

zu einem neuen Beginn verhelfen sollten. Mancher fand nichts von beiden.

Einer kam liegend. Aus russischer Gefangenschaft - zwei Jahre nach dem letzten Schuß. Das rechte Bein amputiert, das linke gelähmt. Eine schwere Kopfverletzung und eine Rückgratverletzung machten das

72 Pfund schwere Bündel auf der Trage offenbar zu dem, was seine Heimatstadt gleichfalls war: zu einem Trümmerhaufen. Der einstmals stolze Panzerfahrer fand nur noch die Steintreppe seines Elternhauses.

Sonst nichts.

Der Staat, dem er gedient hatte, erkannte ihm 100-prozentige, dauernde Kriegsbeschädigung und Arbeitsunfähigkeit zu. Das war 1947. Die Zeit bis zur Währungsreform überbrückte Gustav Degener damit, Pantoffeln zu nähen und zu verkaufen. Für fünf Reichsmark. Echt handgearbeitet.

Fünf Jahre später klettert das Energiebündel Mensch

50 Meter hoch in Schornsteine, auf 60 m hohe Gerüste. Schuftet wie ein Kuli 12, 18, ja auch 36 Stunden ununterbrochen. Aber er tat dies als Chef seiner Firma. Ohne eine „müde Mark" vom Staat als Starthilfe erhalten zu haben.

Gustav Degener ist einer der Männer,, die das „Dennoch" zu ihrer Lebensdevise machten. Die sich aus dem Nichts mit klugem Sinn und großem Fleiß eine Existenz schufen. machten. Die sich aus dem Nichts mit klugem Sinn und großem Fleiß eine Existenz schufen.

Ein uralter, noch intakter Kompressor bildete den Anfang. Er baute die Dreistufen-Maschine für 200 atü um in drei einstufige Maschinen für sechs atü. Der ihm verbliebene Kompressor wurde das Fundament für den jetzt blühenden Betrieb als führendes Unternehmen für Industrie-Reinigungen aller Art.

21 Jahre nach seiner Rückkehr beschäftigt Degener

200 Menschen. Er baut gegenwärtig eine Kessel-reinigungs-Anstalt für Bundesbahn- und Bundes-wehrwagen. Eine Kunststoff-Fabrik ist projektiert. Beides soll an der Hahnemühle nahe Dorstfeld zwischen zwei Bahndämmen entstehen.

Dieser Mann gleicht schicksalhaft seiner Heimatstadt wie kaum einer von uns. Wie aus der toten eine quicklebendige Stadt mit beachtlichen schöpferischen Impulsen wurde, so überwand Gustav Degener sein eigenes Elend. Er tat dies trotz seines geschundenen Körpers mit Unternehmermut, kaufmännischer Tüchtigkeit in der rauhen aber herzlichen Art im Umgang mit seinen Getreuen - aber auch mit Unbeirrbarkeit und jener Dickköpfigkeit, die den Menschen in dieser Industrie-Landschaft so auszeichnet.

Gustav Degener ist ein Beispiel dafür, was Menschen erreichen können, die sich nicht selbst aufgeben.

Man wird ihm keinen Orden umhängen, wenn er das

65. Lebensjahr erreicht. Aber dieser Mann, der ganz privat ein großer Förderer des Amateur-Boxsports blieb und nebenher eine große Forellenzucht betreibt, wird in seiner bollerigen Gutmütigkeit, seiner Aufgeschlossenheit für fast alle Lebensbereiche der Nachwelt ein Vorbild eigener Art sein.​

Denn dieser Mann verdient die Bewunderung, die

ihm die Menschen aus seinem Lebenskreis schon

lange uneingeschränkt zollen ... !

bottom of page